XRechnung erstellen — Schritt für Schritt

Eine XRechnung ist eine Rechnung als XML-Datei nach EN 16931. Von Hand schreibt sie niemand: Du erfasst die Rechnung in einem Programm, und das erzeugt die Datei. So geht es — und darauf kommt es an.

Welche Angaben braucht eine XRechnung?

Neben den üblichen Rechnungsangaben nach § 14 UStG verlangt die XRechnung einige Felder, die auf Papierrechnungen oft fehlen:

So erstellst du eine XRechnung mit XrechnungMega

  1. Zugang wählen: Herunterladen und auf deinem Webspace betreiben oder online registrieren.
  2. Firmendaten eintragen: Einmal Absender, Steuernummer oder USt-IdNr., E-Mail und Bankverbindung — sie landen auf jeder Rechnung.
  3. Steuersätze festlegen: 19 %, 7 % oder steuerbefreit als Kleinunternehmer.
  4. Rechnung anlegen: Empfänger, Käuferreferenz bzw. Leitweg-ID und Positionen erfassen.
  5. Ausgeben: Die XRechnung als XML herunterladen, dazu den PDF-Beleg oder ein ZUGFeRD-PDF mit eingebettetem XML.
  6. Verschicken und aufbewahren: Per E-Mail oder über das Portal der Behörde senden und das XML archivieren.

Ist meine XRechnung gültig?

Ob eine XRechnung der Norm entspricht, prüft das amtliche Prüfwerkzeug der KoSIT (Koordinierungsstelle für IT-Standards). Es meldet jede verletzte Geschäftsregel mit ihrer Nummer, zum Beispiel „BR-DE-15“ für eine fehlende Käuferreferenz. XrechnungMega wird mit genau diesem Werkzeug getestet — über alle Steuervarianten und beide Erzeugungswege.

Rechnungen an Behörden

Behörden brauchen die Leitweg-ID, die sie dir bei der Bestellung nennen. Sie gehört in das Feld Käuferreferenz. Eingereicht wird beim Bund über die Portale ZRE oder OZG-RE, bei Ländern und Kommunen über deren eigene Portale oder per E-Mail — das sagt dir die jeweilige Stelle.

Häufige Fehler

Stand: September 2026. Wir liefern Software, keine Rechts- oder Steuerberatung — kläre deine konkreten Pflichten im Zweifel mit deinem Steuerbüro.

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